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Vermögen 12 Min Lesezeit

Deflation oder Inflation: Wie Sie Ihr Portfolio auf beide Szenarien vorbereiten

Niemand weiß, was kommt – Deflation oder Inflation? Diese Analyse zeigt Ihnen zwei unterschiedliche Portfolios und wie Sie mit dem Hybrid-Ansatz gegen beide Szenarien versichert sind.

Das Szenario-Dilemma

Die zentrale Frage für jeden Vermögensaufbauer: Kommt jetzt Inflation oder Deflation?

Das Problem: Sie können nicht beide Szenarien perfekt hedgen. Aber Sie können sich auf BEIDE vorbereiten.

Deflationsportfolio

In der Deflation sinken Preise. Ihre Ersparnisse gewinnen an Kaufkraft – das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Wirtschaft stagniert, Arbeitslosigkeit steigt, Vermögenspreise fallen.

Was schützt Sie in der Deflation?

Deflationsportfolio: Empfohlene Allokation
Basierend auf Hubers Effizienzlinienanalyse
40% Anleihen Gold (25%) Utilities (20%) Cash (15%)
Hochwertige Anleihen: 40%
Gold: 25%
Utilities & Dividend: 20%
Cash/Geldmarkt: 15%

Inflationsportfolio

In der Inflation sinken Anleihenpreise (steigende Zinsen). Ihr Geld verliert an Kaufkraft. Was schützt Sie?

Inflationsschutz-Assets:

Inflationsportfolio: Empfohlene Allokation
Sachwert-fokussiert
35% Aktien Real Estate (25%) Rohstoffe (25%) Gold (15%)

Krall-Phasen Analyse

Huber identifiziert in seiner Thesis vier "Krall-Phasen" – Phasen, wo traditionelle Portfolios crashen:

Der Hybrid-Ansatz

Die Lösung: Ein Porfolio, das BEIDE Szenarien abdeckt.

60/30/10 Moderne Asset Allocation (kein 60/40 mehr)

Die neue Regel:

📄
Akademische Quelle: Master Thesis
Entwicklung einer optimalen Asset Allocation in Zeiten expansiver Geld- und Fiskalpolitik
Daniel Huber, M.A. — Hochschule Mainz, 2020 | Betreut von Prof. Dr. Arno Peppmeier
13.174 Wörter · 92 Abbildungen · 39 Tabellen · Markowitz-Effizienzlinienanalyse
Vollständige Thesis herunterladen (PDF, 6 MB) →
DH
Gründer & CEO von CANVENA | 215 Mio. USD Track Record